Mut zu mehr Wettkampf

Wer Sport macht braucht Ziele die antreiben. Will man einfach gesünder leben, dann reicht dieses Ziel vermutlich für ein paar kleine Sporteinheiten in der Woche. Wer allerdings größere Leistungen erbringen will, braucht auch größere Ziele.

Ein Wettkampf mit anderen Athleten ist eine aufregende Abwechslung zum normalen Trainingsalltag. Auch wenn es nur ein örtlicher Stundenlauf ist, sobald es um eine Ergebnisliste geht, sind viele Hobbysportler bereit an ihre Grenzen zu gehen.

Die Steigerungsform dieses Wettkampfgedankens ist es, sich mit einem Freund oder Kollegen zu messen, der ungefähr dasselbe Leistungsniveau hat, oder im Idealfall sogar ein wenig besser in Form ist.

Als ich mich für meinen ersten Marathon angemeldet habe, bat ich meinen Bruder es mir gleich zu tun. Er ist wahres Ausdauer Naturtalent, von daher war es extrem motivierend, dass wir gemeinsam unsere Marathonpremiere feierten. So hatten wir jeweils das Ziel schneller zu sein, sonst wäre es für mich wohl beim einfach ins Ziel kommen geblieben.

Ein weiterer Vorteil war, dass wir uns immer gut über unseren Fortschritt austauschen konnten, selbst der Muskelkater nach dem Rennen war bei uns fast identisch. Dass mein Bro den 3 Länder Marathon deutlich vor mir beendet hat, sei an dieser Stelle nicht unerwähnt. Aber für den Vienna City Marathon habe ich somit eine fixe Zeit die ich unterbieten will. Das ist extrem motivierend!

Beispiel Fußball

Auch im Profisport ist dieses Phänomen bekannt. In den Jahren 2011/12 führte Borussia Dortmund den FC Bayern München in den Deutschen Fußballbewerben vor wie eine Schülermannschaft. Doch die Münchner setzten alles daran, wieder die Oberhand zu gewinnen und aus dieser Rivalität entstand der wohl beste FC Bayern, den es je gegeben hat.

Historisch gibt es ähnliche Beispiele. Einige der größten technologischen Errungenschaften entstanden aus der Rivalität zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion. Jeder wollte zuerst im Weltall sein, den ersten Stelliten haben und die eigene Fahne auf dem Mond hissen.

Natürlich bin ich froh, dass die Zeit des kalten Krieges vorbei ist. Es ist aber auch ein Beispiel dafür, dass Menschen in Situationen des Wettbewerbs bereit sind mehr zu leisten. Also, wenn du ein sportliches Ziel hast, ist es vielleicht von Vorteil, wenn du bewusst eine Konkurrenzsituation schaffst.

Kalte Dusche gefällig?

Den Tag mit einer kalten Dusche zu beginnen macht aus mehreren Gründen Sinn. Das kalte Wasser wirkt belebend, die Durchblutung wird angeregt und durch die tiefere Atmung strömt mehr Sauerstoff in deinen Körper. Der erhöhte Pulsschlag sorgt für eine bessere Durchblutung deiner Organe.

Langfristig hält die kalte Dusche auch dein Immunsystem in Schuss, denn Naturreize wirken stimulierend. Wer im Gegenzug stets bei 22° zuhause sitzt, wird hingegen oftmals mit einem überforderten Immunsystem zu kämpfen haben.

Richtige Anwendung

Solltest du extrem empfindlich sein, macht es Sinn, mit lauwarmem Wasser zu beginnen und langsam die Temperatur zu vermindern.

Um den Kreislauf nicht schlagartig zu überfordern, sollte zuerst das rechte Bein, dann das linke mit kaltem Wasser abgeduscht werden und anschließend in dieser Reihenfolge die Arme.

Anschließend kann der ganze Körper mit kaltem Wasser abgeduscht werden, sollte durch die Kälte ein Schmerz einsetzen -> raus aus der Dusche, abtrocknen, rein in die Kleidung..

Wie dir die kalte Dusche zu einem aktiven Lebensstil verhilft

Für mich gehört die eiskalte Dusche zum morgendlichen Aufstehritual. Nicht weil es mir wahnsinnig Spaß macht, ehrlich gesagt denke ich mir meistens etwas in der Richtung: „Warum zur Hölle mach ich diesen ******?!?“ DOCH, immer wenn ich mich abgetrocknet habe, bin ich hellwach und starte aktiv und gut gelaunt in den Tag.

Genau diese Lektion hat mir im Leben schon oft weitergeholfen. Viele Dinge sind auf den ersten Blick unbequem, wenn man die Komfortzone verlässt und trotzdem aktiv wird, sind die Folgen meistens extrem positiv.

Also, wenn du das nächste Mal deinen Trainingsplan ignorieren willst, sei kein Warmduscher. 😉

 

5 Tipps zur schnellen Alltagsmotivation

Wenn du gerne Dinge aufschiebst, dann helfen dir bestimmt diese 5 Tipps für schnelle Motivation:

  • Früh aufstehen: Der Klassiker, morgens ist man am Produktivsten. Den ganzen Tag bei Tageslicht erleben wirkt sich auch positiv auf die Stimmung aus.
  • An den Erfolg denken: Mach dir klar warum du das alles machst. Die gute Note, den eigenen Sixpack, Wohlstand etc. Dich erwarten also viele spannende Dinge. Vergleiche das nun mit dem Szenario der Passivität. Was passiert also wenn du nichts machst? Du wirst schnell merken, dass es JETZT Zeit ist aktiv zu werden!
  • To do Liste: Schreibe die Dinge die du erledigen solltest auf eine Liste, gereiht nach der Wichtigkeit. Das hilft dir zum einen Ordnung in deinen Gedanken zu schaffen. Die Liste nach und nach abzuhaken wird dir Freude machen. Eine solche Liste ist für jene besonders geeignet, die gerne Dinge vergessen zu tun.
  • Musik Playlist: Egal ob beim Zimmer aufräumen, beim Sport oder zur Einstimmung auf eine coole Party. Ich habe immer eine Playlist, die mich genau in die richtige Stimmung bringt. Stell dir eine Playlist aus Liedern zusammen die dich motivieren und die du mit positiven Erlebnissen verbindest.
  • Geld in die Hand nehmen: Niemand verliert gerne Geld. Ich hoffe du auch nicht. Genau deshalb ist der letzte Punkt auch so mächtig. Wenn du Probleme hast, Dinge langfristig durchzuziehen, überleg dir ob es Sinn macht Geld in die Hand zu nehmen. Beispielsweise kannst du dich für einen Marathon anmelden. Wenn du die Startgebühr bezahlt hast wirst du dein Trainingsprogramm auch durchziehen, da deine Investition sonst überflüssig gewesen wäre. So habe ich mich für dieses Webprojekt motiviert und für 2 Jahre im Voraus den Server angemietet. Ab dem Zeitpunkt war für mich klar, dass ich das logischerweise durchziehe und nicht die Gebühr für 2 Jahre verschenke!

Mit diesen Methoden schaffe ich es, meinen Alltag effizienter zu gestalten. Kennst du noch weitere Tricks? Dann gibt mir bitte in einem Kommentar bescheid. 😉