Inneren Schweinehund besiegen

Wenn Sport erst zur Gewohnheit wird, gibt der Schweinehund langfristig Ruhe.

Positive Folgen visualisieren – wie wird es sich anfühlen, wenn du deinen Trainingsplan einhältst, sportlicher wirst und deine Ziele erreichst? Bestimmt Großartig! 🙂

Andererseits macht es Sinn sich nicht unnötig mit möglichen negativen Folgen zu beschäftigen, von denen man nicht einmal weiß, ob sie denn auch so eintreten werden. Diese Gedanken werden dir die Motivation nehmen überhaupt anzufangen.

Sich zur Alltagsaufgabe machen, den unbequemen Weg zu gehen

Einfache Rituale, wie statt dem Aufzug die Treppe zu nehmen steigern unsere Aktivität. Also mehr kleine Dinge machen von denen wir wissen, dass sie uns gut tun und die bequeme Alternative links liegen lassen.

„Es ist aber so anstrengend“ – Der Punkt an dem der Körper sagt, jetzt geht es nicht mehr, kann man durch Training extrem weit hinauszögern.

Klare Ziele und ein Trainingsplan sind für ambitionierte Sportler immer eine gute Voraussetzung. Auch Trainingspartner können dir dabei helfen, konsequent bei der Sache zu bleiben. Wenn du Schwierigkeiten hast, dich nach einem langen Arbeitstag noch für eine Sporteinheit zu motivieren, kann ich dir dieses Video empfehlen:

Brauchen wir bessere Vorsätze?

Das neue Jahr hat begonnen und viele Menschen sind ambitioniert ins neue Jahr gestartet. Einer meiner Vorsätze ist es, diesen Blog weiter zu beleben. Dadurch bin ich auch auf die Blogparade „brauchen wir bessere Vorsätze“ gestoßen.

Vielleicht konntest du nicht alle Vorsätze umsetzen und bist in alte Verhaltensmuster zurück gefallen. Ein häufiger Grund ist hierbei, dass man versucht viele Dinge auf einmal zu ändern, anstatt Schritt für Schritt neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren.

Häufig hört man, dass man sich nicht zu große Ziele setzen soll, weil es demotiviert, wenn man merkt, dass man sie nicht erreichen kann. Auf lange Sicht glaube ich, dass es dich weiter bringt, wenn du ein sehr ambitioniertes Ziel zu 75% erreichst, als von vornherein alles pessimistisch zu betrachten und nur minimalistische Ziele umsetzt.

Auf den Laufsport bezogen heißt das, dass du dir ruhig vornehmen sollst, einen Marathon unter 4 Stunden zu laufen, auch auf die Gefahr hin, dass du eine halbe Stunde länger dafür benötigst. Dein Trainingsfortschritt wird dadurch um ein Vielfaches besser sein, wie wenn du dich von vornherein nur für einen 10 km Lauf anmeldest, denn du relativ sicher bestehen wirst.

Wie habe ich es geschafft, schlechte Gewohnheiten in bessere umzuwandeln?

Deine Vorsätze müssen eine alltägliche Gewohnheit übergehen. Laufsport ist für mich nichts mehr, für das ich mich großartig überwinden muss. Es ist eine Gewohnheit, ähnlich wie das Kaffeetrinken am Morgen. Zwei bis drei Wochen dauert der Übergang vom Vorsatz zur Gewohnheit.

Ein Trick den ich auch sehr gerne anwende. Allen die es hören möchten von meinen Plänen zu erzählen. Das hilft dir konsequent zu bleiben, da dich dein Umfeld an deine Vorsätze erinnern wird.

Ausreden widerlegen – Hast du dir beispielsweise vorgenommen, im neuen Jahr mehr zu laufen und findest keine Zeit, weil berufliche und private Verpflichtungen dich voll beanspruchen? Auch hier lässt sich bestimmt ein Weg finden. Das Auto zuhause lassen und stattdessen zu Fuß oder mit dem Fahrrad fahren. Das hält fit und schont zusätzlich den Geldbeutel.