Fehlentscheidungen, Rückschläge und Kritik

Bei einer Blogparade schreiben Blogger mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten über ein vorgegebenes Thema. Das ist durchaus spannend, denn die Leser können verschiedene Perspektiven kennen lernen und das Beste aus den Artikeln für sich herausnehmen. Ich selbst nehme mit diesem Beitrag bei der Blogparade von http://www.einfach-effektiv.de/blogparade-gegenwind teil und schreibe einen Artikel zum Thema „Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?“

Fehlentscheidungen

Natürlich gilt es Fehlentscheidungen möglichst zu verhindern, wenn sie passieren, stehe auf jeden Fall dazu! Streite nichts ab und versuche nicht andere dafür verantwortlich zu machen. Dadurch schaffst du zusätzliche Probleme und Menschen die ständig andere für ihre Fehler beschuldigen, machen sich bei ihren Mitmenschen unbeliebt.

Wir laufen also nicht weg, sondern versuchen zu retten was noch zu retten ist. Es gibt sogar noch eine gute Nachricht, wenn etwas richtig unangenehm war, bleibt es meistens sehr lange im Gedächtnis – das positive daran ist, dass wir nun Erfahrungswerte für die Zukunft haben, die uns künftig helfen, in ähnlichen Situationen besser zu handeln. Ein kurzes Beispiel wäre ein Schiedsrichter der ein klares Tor nicht gibt.

Wenn er auch nach dem Spiel bestreitet, dass es ein Tor war und er seine Assistenten oder andere Menschen dafür verantwortlich machen will, wird er verständlicher Weise zum Angriffspunkt für die benachteiligte Mannschaft, die Fans und die Medien. Wenn er nach der Sichtung der Fernsehbilder sieht, dass er danebengelegen ist und dazu steht, wird man ihm das nicht lange vorhalten. Fehler machen wir schließlich alle.

Rückschläge

Ein Thema mit dem ich mich im Sommer sehr intensiv beschäftigen musste. Ich war im Juli ausdauertechnisch schon extrem stark unterwegs, die anvisierte Zeit für meine Marathonpremiere schraubte ich immer weiter nach unten.

Doch in meinem Ehrgeiz hatte ich es wohl mit der Trainingsintensität übertrieben, Anfang August kämpfte ich mit Knieschmerzen. Interessanter Weise spürte ich diese nur beim abwärts wandern und beim Joggen. Schwimmen, Radfahren oder sogar Wasserskifahren konnte ich komplett Schmerzfrei.

Wenn ich merkte, dass es ein wenig besser wurde, schnürte ich gleich die Laufschuhe, denn ich wollte keine Zeit verlieren. Dadurch gab ich meinem Körper nie die Zeit die er brauchte, und nach dem dritten Rückfall beschloss ich, mich anders fit zu halten und erst im September wieder ins Lauftraining einzusteigen. Meine Marathonpremiere am 4. Oktober wurde dennoch zum Erfolg.
Kurzgefasst, auch hier gilt es wieder zu schauen, wie halte ich die negative Folgen möglichst gering und wie komme ich wieder auf die Erfolgsspur? Generell gibt es natürlich Faktoren die man selbst beeinflussen kann, das ist großartig, denn du kannst selbst entscheiden, ob der vermeintliche Rückschlag sogar ein positiver Wendepunkt war. Bei Dingen die wir nicht in der Hand haben, sei da ehrlich zu dir, was soll es bringen sich darüber aufzuregen? Akzeptiere es. Tust du das nicht, verschwendest du Zeit und Energie, wertvolle Ressourcen mit denen du viel Produktives schaffen könntest.

Kritik

Mein Motto ist, es gibt keine Kritik, nur Feedback! (Natürlich spreche ich nicht von respektlosen Beleidigungen). Wenn mir jemand sagt, der Ton bei meinem neuen Youtube Video war einfach schlecht, dann weiß ich, beim nächsten Video muss ich mir mehr Mühe geben. Dadurch verbessert sich die Qualität meiner Videos langfristig. Würde ich dieser Person sagen, nein der Ton war gut, oder du hast einfach keine Ahnung, dann werden sich die Leute, wenn sie meine Videos dann überhaupt noch schauen, 3 Mal überlegen, bevor sie mir ihr Feedback geben. Ach übrigens, ich freue mich natürlich auch das Feedback zu diesem Artikel, dafür könnt ihr gerne von der Kommentarfunktion Gebrauch machen.

Mut zu mehr Wettkampf

Wer Sport macht braucht Ziele die antreiben. Will man einfach gesünder leben, dann reicht dieses Ziel vermutlich für ein paar kleine Sporteinheiten in der Woche. Wer allerdings größere Leistungen erbringen will, braucht auch größere Ziele.

Ein Wettkampf mit anderen Athleten ist eine aufregende Abwechslung zum normalen Trainingsalltag. Auch wenn es nur ein örtlicher Stundenlauf ist, sobald es um eine Ergebnisliste geht, sind viele Hobbysportler bereit an ihre Grenzen zu gehen.

Die Steigerungsform dieses Wettkampfgedankens ist es, sich mit einem Freund oder Kollegen zu messen, der ungefähr dasselbe Leistungsniveau hat, oder im Idealfall sogar ein wenig besser in Form ist.

Als ich mich für meinen ersten Marathon angemeldet habe, bat ich meinen Bruder es mir gleich zu tun. Er ist wahres Ausdauer Naturtalent, von daher war es extrem motivierend, dass wir gemeinsam unsere Marathonpremiere feierten. So hatten wir jeweils das Ziel schneller zu sein, sonst wäre es für mich wohl beim einfach ins Ziel kommen geblieben.

Ein weiterer Vorteil war, dass wir uns immer gut über unseren Fortschritt austauschen konnten, selbst der Muskelkater nach dem Rennen war bei uns fast identisch. Dass mein Bro den 3 Länder Marathon deutlich vor mir beendet hat, sei an dieser Stelle nicht unerwähnt. Aber für den Vienna City Marathon habe ich somit eine fixe Zeit die ich unterbieten will. Das ist extrem motivierend!

Beispiel Fußball

Auch im Profisport ist dieses Phänomen bekannt. In den Jahren 2011/12 führte Borussia Dortmund den FC Bayern München in den Deutschen Fußballbewerben vor wie eine Schülermannschaft. Doch die Münchner setzten alles daran, wieder die Oberhand zu gewinnen und aus dieser Rivalität entstand der wohl beste FC Bayern, den es je gegeben hat.

Historisch gibt es ähnliche Beispiele. Einige der größten technologischen Errungenschaften entstanden aus der Rivalität zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion. Jeder wollte zuerst im Weltall sein, den ersten Stelliten haben und die eigene Fahne auf dem Mond hissen.

Natürlich bin ich froh, dass die Zeit des kalten Krieges vorbei ist. Es ist aber auch ein Beispiel dafür, dass Menschen in Situationen des Wettbewerbs bereit sind mehr zu leisten. Also, wenn du ein sportliches Ziel hast, ist es vielleicht von Vorteil, wenn du bewusst eine Konkurrenzsituation schaffst.

Kalte Dusche gefällig?

Den Tag mit einer kalten Dusche zu beginnen macht aus mehreren Gründen Sinn. Das kalte Wasser wirkt belebend, die Durchblutung wird angeregt und durch die tiefere Atmung strömt mehr Sauerstoff in deinen Körper. Der erhöhte Pulsschlag sorgt für eine bessere Durchblutung deiner Organe.

Langfristig hält die kalte Dusche auch dein Immunsystem in Schuss, denn Naturreize wirken stimulierend. Wer im Gegenzug stets bei 22° zuhause sitzt, wird hingegen oftmals mit einem überforderten Immunsystem zu kämpfen haben.

Richtige Anwendung

Solltest du extrem empfindlich sein, macht es Sinn, mit lauwarmem Wasser zu beginnen und langsam die Temperatur zu vermindern.

Um den Kreislauf nicht schlagartig zu überfordern, sollte zuerst das rechte Bein, dann das linke mit kaltem Wasser abgeduscht werden und anschließend in dieser Reihenfolge die Arme.

Anschließend kann der ganze Körper mit kaltem Wasser abgeduscht werden, sollte durch die Kälte ein Schmerz einsetzen -> raus aus der Dusche, abtrocknen, rein in die Kleidung..

Wie dir die kalte Dusche zu einem aktiven Lebensstil verhilft

Für mich gehört die eiskalte Dusche zum morgendlichen Aufstehritual. Nicht weil es mir wahnsinnig Spaß macht, ehrlich gesagt denke ich mir meistens etwas in der Richtung: „Warum zur Hölle mach ich diesen ******?!?“ DOCH, immer wenn ich mich abgetrocknet habe, bin ich hellwach und starte aktiv und gut gelaunt in den Tag.

Genau diese Lektion hat mir im Leben schon oft weitergeholfen. Viele Dinge sind auf den ersten Blick unbequem, wenn man die Komfortzone verlässt und trotzdem aktiv wird, sind die Folgen meistens extrem positiv.

Also, wenn du das nächste Mal deinen Trainingsplan ignorieren willst, sei kein Warmduscher. 😉