Laufen im Winter

Der Winter ist für viele die Zeit, in der die Laufschuhe im Schrank bleiben. Folglich leidet die Kondition darunter und man kommt im Frühjahr nur schwer in Tritt. Doch das muss nicht sein, denn mit ein paar einfachen Tipps kann man auch in der kalten Jahreszeit laufen gehen:

So tust du dir was Gutes und hast dabei Spaß!

Rutschgefahr

Bei Bewegung auf Schnee und Eis ist ein passendes Schuhwerk gefragt. Es gibt Spikes die am Laufschuh befestigt werden können – damit minimiert man die Rutschgefahr und senkt das Verletzungsrisiko.

 Kleidung

Mit herkömmlicher Kleidung wird dir in den ersten paar Minuten vielleicht zu kalt sein und wenn du ins Schwitzen kommst, vermutlich zu heiß. Abhilfe schafft hier Funktionskleidung auf Mikrofaser Basis. Diese transportiert den Schweiß nach außen. Dadurch kühlt die Haut nicht weiter ab. Ich selbst laufe bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mit einem langarmigen Shirt und einer passenden Jacke und einer langen Sporthose. Ebenfalls dabei sind Handschuhe und eine Mütze. Die Mütze ist besonders wichtig, da über den Kopf die meiste Wärme verloren geht.

Atmung

Bei kalten Temperaturen ist es besonders wichtig durch die Nase zu Atmen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass bei mir die Atemwege gereizt werden, wenn ich sehr kalte Luft direkt durch den Mund einatme. Bei Temperaturen ab -5° Celsius laufe ich nur kurze Strecken und gebe zudem einen Schal vor das Gesicht.

Motivation

Wer sich im Laufsport langfristig verbessern will, darf keinesfalls im Winter zu viel Kondition verlieren. Zusätzlich schafft Bewegung in der Natur, speziell bei Tageslicht die Stimmung.

Anfangs gehört dazu wohl Überwindung. Aber bist du schon einmal laufen gegangen und hast es später dann bereut?

Ich finde jedenfalls, bei ungewöhnlichem Wetter macht es am meisten Spaß 🙂

Marathon_regen

Warum auch du Kraftsport betreiben solltest

Mit den meisten Sportarten verbindet man optisch gewisse Stereotype, was das Aussehen der jeweiligen Athleten betrifft. Marathon Athleten gelten gemeinhin als eher schmächtige Zeitgenossen, mit drahtigem Erscheinungsbild. Kraftsportlern wird hingegen attestiert, dass sie eher wenig Ausdauer haben und nach kürzeren Distanzen schon ins Schwitzen kommen.

Wenn man nicht gerade von der Olympischen Goldmedaille träumt, macht es auch für eingefleischte Ausdauersportler Sinn, ergänzenden Kraftsport zu betreiben.

Gesundheit

Regelmäßiges Ganzkörpertraining unterstützt den Haltungsapparat. Gerade Menschen die viel Zeit im Sitzen verbringen, können so Rückenbeschwerden vermeiden. Menschen die mit Untergewicht kämpfen können durch Kraftsport Masse aufbauen.

Wer Probleme mit Übergewicht hat, sollte ebenfalls seine Muskelmasse steigern. Kraftsport regt den Stoffwechsel an. Ein weiterer Nebeneffekt ist, dass in den Muskeln sogar in den Ruhephasen Fett verbrennt wird. Kraftsport hat also eine regulierende Wirkung auf das Körpergewicht.

Dänische Forscher kamen zur Erkenntnis, dass durch regelmäßigen Kraftsport die Anfälligkeit für Sportverletzungen um ein Drittel reduziert werden kann. Erklärt wird dieser Umstand dadurch, dass der Körper langsam an die Belastung gewöhnt wird, und eine Überreizung durch ungewöhnliche Bewegungen im Alltag, weniger oft eintritt.1

Krafttraining hält jung

Ab dem 30. Lebensjahr beginnt der altersbedingte Muskelabbau. Doch das ist keine in Stein gemeißelte Regel, man kann auch viele Jahre später noch Fortschritte erzielen, nur muss man möglicherweise härter dafür arbeiten.

Eine wichtige Rolle spielt der Hormonhaushalt. Das männliche Sexualhormon Testosteron spielt eine bedeutende Rolle beim Muskelaufbau. Der Testosteronspiegel wird durch Kraftsport erhöht, was nicht nur im sportlichen Sinne positive Auswirkungen haben sollte.2 😉

Besseres Körpergefühl

Die Muskeln spielen eine entscheidende Rolle im Bewegungsapparat, sie steuern und stabilisieren unsere Knochen. Gut trainierte Muskeln sorgen für schnellere und effizientere Bewegungsabläufe. Nach sportlicher Betätigung werden im Körper Glückshormone ausgeschüttet, dementsprechend fühlen wir uns nach dem Kraftsport auch besser.

Ebenso steigt unser Selbstbewusstsein, da wir wissen, dass wir gerade etwas für unseren Körper getan haben. Durch den gestärkten Haltungsapparat haben wir auch eine aufrechte Körperhaltung, das wirkt auch sehr positiv auf unsere Mitmenschen, wir wirken attraktiver. Wer regelmäßig Kraftsport betreibt wird auf älteren Fotos einen deutlichen Unterschied zum neuen Erscheinungsbild erkennen. Eine derartige Transformation erfordert Disziplin und Disziplin ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für viele andere Lebensbereiche.

Literaturhinweise:

1) Ärztezeitung:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/article/862490/sport-krafttraining-schuetzt-verletzungen.html

2) N-TV:

[http://www.n-tv.de/wissen/Muskelabbau-beginnt-ab-30-article16973.htmll