Effektiver Schutz vor Zecken

2020 war auch mein persönliches Zecken Rekordjahr. Deswegen habe ich mir überlegt, wie man auch als Outdoor Fan Probleme mit Zecken vermeiden kann. Um sich effektiv vor Zecken zu schützen, ist es wichtig, möglichst viel über diese Spinnentiere zu wissen.

Zecken zählen wohl zu den gefährlichsten Tieren, die in Mitteleuropa auf der Lauer liegen. Sie sind so klein, dass man die Gefahr nicht sehen kann und übertragen dennoch eine ganze Reihe an Krankheiten.

An Waldrändern und lang gewachsenen Wiesen warten sie auf einen Wirt, um sich von seinem Blut zu ernähren. Oft sind diese Stiche harmlos und manchmal werden sie gar nicht bemerkt. Es kann dabei aber auch zur Übertragung von Krankheitserregern kommen. Am häufigsten werden Mäuse zu ihrem Ziel, aber auch die Gelegenheit, sich von einem Menschen zu ernähren, nehmen sie gerne war.

Die besten Mittel, um sich gar nicht erst in Konflikt mit den Blutsaugern zu geraten, sind Insektensprays und Kleidung, die keinen Hautkontakt ermöglicht. Auch Lavendel Duft schreckt die Tiere ab.

Welche Krankheiten übertragen Zecken?

Die häufigsten durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten sind in Mitteleuropa die Borreliose und die FSME

Borreliose

Die Borreliose wird durch Borrelien übertragen. Borrelien sind Bakterien, die das Nervensystem befallen können und in Gelenken sowie dem Gewebe schwerwiegende Entzündungen auslösen können.

Früherkennung ist bei einer Borreliose sehr wichtig, da sie mit Antibiotikum sehr gut behandelt werden kann. Wird sie zu spät behandelt, können dauerhafte Langzeitschäden im Körper zurückbleiben.

Gut zu wissen: Damit Borrelien übertragen werden, muss eine Zecke in der Regel bereits mehrere Stunden mit seinem Opfer verbunden sein.

Frühsommer-Meningoenzephalitis  (FSME)

Infektionen mit dem FSME Virus, können zu Gehirnhautentzündung und zu Entzündungen des Rückenmarks führen. Frühsommer-Meningoenzephalitis kann tödlich enden und dauerhafte Lähmungen verursachen.

Ist die FSME einmal ausgebrochen, lassen sich nur noch die Symptome wie Fieber und Schmerzen behandeln. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Eine Impfung schützt gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis!

FSME Impfung

Bei mir lief die Impfung so ab, dass ich nach der ersten Impfung einen Monat auf die zweite gewartet habe. Nach der zweiten Impfung ist man schon sehr gut gegen eine Infektion geschützt. Nach einem halben Jahr folgt dann der dritte Teil, der einen langfristigen Schutz herstellt.

Was kostet die Zecken Impfung?

Die FSME Impfung kostet in Österreich für Erwachsene 36,50€. In Deutschland übernimmt in Risikogebieten in der Regel die Krankenkasse die Kosten.

Wann muss ich die Zecken Impfung auffrischen?

Nach der Grundimmunisierung nach 3 Jahren und in der Folge alle 5 Jahre. Hier erfährst du die Informationen des größten Herstellers.

FSME Risikogebiete

FSME gibt es in vielen Regionen Europas. Wenn man eine Reise in diese Regionen plant und dort auch die Natur genießen möchte macht es auf jeden Fall Sinn, sich impfen zu lassen.

FSME Risikogebiete gibt es in:

  • Deutschland
  • Österreich
  • Schweiz
  • Polen
  • Tschechische
  • Slowakei
  • Ungarn
  • Slowenien
  • Kroatien
  • Schweden
  • Finnland
  • Norwegen
  • Baltikum (Estland, Lettland, Litauen)
  • Russland
  • Dänemark
  • Albanien
  • Italien (Süd-Tirol und Trentino)

FSME in Österreich

Im Hochgebirge ist man relativ sicher. Fast alle Gebiete in den Ebenen zählen zu den Risikogebieten. 1-3% der Zecken in Österreich und Deutschland übertragen FSME.

FSME Risikogebiete in Deutschland

Infektionen können im ganzen Bundesgebiet passieren, die Risikogebiete in Deutschland liegen in:

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Saarland
  • Rheinland Pfalz
  • Saarland
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Thüringen
  • Sachsen

Wie entferne ich eine Zecke?

  • Am besten entfernt man eine Zecke mit einer Pinzette.
  • Die Pinzette möglichst eng an der Haut ansetzen
  • Gleichmäßig ziehen und nicht drehen
  • Auf keinen Fall die Zecke mit chemischen Substanzen töten
  • Nachdem die Zecke entfernt wurde, kann man die Wunde desinfizieren

Warum eine Zecke nicht mit Öl entfernen?

Wird eine Zecke mit Öl getötet, übergibt sie sich, bevor sie stirbt und kotzt ihren Mageninhalt in euren Körper. Dabei können Viren und Bakterien übertragen werden.

Wann ist ein Zeckenbiss gefährlich?

Wenn nach einem Zeckenbiss folgende Beschwerden auftreten, ist es ratsam, rasch einen Arzt aufzusuchen:

  • Grippeähnliche Symptome
  • Entzündung der Haut
  • Ein roter Kreis bildet sich um die Stelle des Stiches

Wie lange braucht eine Zecke, bis sie voll ist?

Abhängig vom Entwicklungsstadium brauchen die Parasiten zwischen 3-7 Tage, bis sie sich vollgesaugt haben. Danach fallen sie ab. Die Blutmahlzeit lässt die Tiere wachsen. Die Weibchen brauchen das Blut für die Entwicklung der Eier.

Zusammenfassung

  • Zecken stürzen sich nicht Bäumen, sie lauern im Gras und auf Laubböden.
  • Sie sind das ganze Jahr aktiv, bei Temperaturen unter 5 Grad suchen sie unter Laub Schutz.
  • Die Blutsauger auf keinen Fall mit Superkleber oder ähnlichem versuchen zu töten, sondern mit nahe an der Haut mit einer Pinzette fassen und gleichmäßig rausziehen.
  • Vor FSME schützt eine Impfung
  • Der beste Schutz vor Borrelien ist es, den Parasiten möglichst schnell zu entfernen. Nach der Übertragung kann die Borreliose mit Antibiotikum behandelt werden.

Laufen macht glücklich

Laufen ist gesund

Laufen gehört im deutschsprachigen Raum zu einem der beliebtesten Sportarten. Hunderttausende laufen sogar bei Laufsportveranstaltungen mit. Doch warum bleiben so viele Freizeitsportler die mit dem Joggen beginnen mit so viel Leidenschaft dabei? Weil laufen glücklich macht.

Auch ein gemütlicher Lauf kurbelt den Stoffwechsel an. Dadurch werden Stresshormone abgebaut und gleichzeitig der Körper vermehrt mit Sauerstoff versorgt.

  • Sportliche Aktivität setzt Glückshormone frei
  • Naturerlebnisse bringen uns auf positivere Gedanken
  • Lange Dauerläufe können sogar zum Runners High führen
  • Den inneren Schweinehund besiegen und das Selbstbewusstsein stärken

Glückshormone und Sport

Die sportliche Aktivität fördert die Ausschüttung der Glückshormone Endorphin und bei längerer Aktivität auch Serotonin. Diese Hormone bewirken eine Aufhellung der Stimmung und sorgen für seelisches Wohlbefinden.

Runners High

Das Runners High ist ein rauschänlicher Zustand den manche Läufer bei langen Dauerläufen erleben. Man kann plötzlich nicht mehr aufhören zu grinsen und kann scheinbar ewig weiterlaufen. Ich selbst habe dieses Hochgefühl besonders bei längeren Trainingsläufen an  den ersten wärmeren Frühlingstagen am Bodensee erleben dürfen.

Stressabbau durch Bewegung

Vor Problemen davon laufen ist natürlich keine Lösung. Den Kopf frei zu bekommen und positiven Gedanken Raum zu geben hilft aber ungemein, Lösungen zu entwickeln.

Durch den Perspektivenwechsel haben wir danach oft einen viel klareren Weg auf unsere Probleme. Wer gerne in der Natur laufen geht hat es wahrscheinlich selber schon erleben können. Negative Gedanken und Probleme rücken in den Hintergrund und schaffen Platz für neue Lösungen und positive Ideen.

Laufen in der Natur

Vor allem die Bewegung in der Natur wirkt wahre Wunder. Das Zwitschern der Vögel hören, sich mit frischer Luft durchströmen lassen und eins mit der Natur zu sein – was gibt es schöneres?

Den inneren Schweinehund besiegen macht stolz

Vor allem nach anstrengenden Trainingseinheiten fühlen wir uns oft einfach nur Happy. Das hat nicht nur mit den Glückshormonen zu tun. Denn wir haben auch etwas Positives für unser Selbstwertgefühl unternommen. Wir sind aktiv geworden und haben das Leben in unsere eigene Hand genommen. Das hat eine Signalwirkung auf andere Lebensbereiche!