Die geeigneten Kohlenhydrate zum Muskelaufbau

Für mein Fitnessabenteuer habe ich mir zum Ziel gesetzt Muskelmasse aufzubauen und schlussendlich einen sichtbaren Sixpack und gut definierte Brustmuskeln und starke Oberarme zu haben. Dafür brauche ich eine Ernährung mit der ich sowohl (Muskel) Masse aufbauen kann, als auch den Körperfettanteil auf meinem niedrigen Niveau halten kann.

Der wichtigste Baustein dafür sind Proteine, die Meinung teile ich mit rund 99% der Fitnessyoutuber. Aber, allzu oft wird das sogenannte Lowcarb als Wundermittel beschworen, eine Diät in der es gilt möglichst wenig Kohlehydrate zu sich zu nehmen. Als Ausdauersportler halte ich davon nichts, da ich mich jeden Tag sehr viel bewege und mein Körper die Energie der Kohlehydrate für meinen Lebensstil benötigt. Aber, auch dabei gibt es große Unterschiede.

Warum (zu viel) Weizenmehl für Sportler kontraproduktiv ist

Weizenmehl ist grundsätzlich reines Kohlehydrat, also Einfachzucker der deinen Insolinspiegel im Blut erhöht und dadurch deinen Körper dazu bringt Fettpolster anzulegen und zudem zu berüchtigten Heißhungerattacken führt. Kurzgesagt, durch Weizenmehl haben wir kurz viel Energie, die wir aber so gar nicht verarbeiten können und dadurch in den Fettdepots gespeichert wird.

Kurz nach dem Training, wenn ich meine Energiereserven komplett verbraucht habe, esse ich durchaus auch ein paar Nutellabrote mit Weißbrot. 😉

Bessere Kohlenhydrate

Linsen, Nüsse, Erbsen und Bohnen sind echte Dauerbrenner. Ihre Energie bleibt dem Körper lange erhalten. Sie sind daher nicht nur für Sportler geeignet, sondern auch als Snack geeignet, wenn man über längere Zeit konzentriert bleiben will.

Bei Nudelgerichten kann man auch bequem auf Roggen oder Dinkelprodukte ausweichen. Geschmacklich unterscheiden sie sich von den bekannteren Weizennudeln. Ich werte allerdings nicht in besser oder schlechter. Oft muss man einen neuen Geschmack 2-3 Mal ausprobieren, bevor man ihn als Bereicherung wahrnehmen kann.




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Mut zu mehr Wettkampf

Wer Sport macht braucht Ziele die antreiben. Will man einfach gesünder leben, dann reicht dieses Ziel vermutlich für ein paar kleine Sporteinheiten in der Woche. Wer allerdings größere Leistungen erbringen will, braucht auch größere Ziele.

Ein Wettkampf mit anderen Athleten ist eine aufregende Abwechslung zum normalen Trainingsalltag. Auch wenn es nur ein örtlicher Stundenlauf ist, sobald es um eine Ergebnisliste geht, sind viele Hobbysportler bereit an ihre Grenzen zu gehen.

Die Steigerungsform dieses Wettkampfgedankens ist es, sich mit einem Freund oder Kollegen zu messen, der ungefähr dasselbe Leistungsniveau hat, oder im Idealfall sogar ein wenig besser in Form ist.

Als ich mich für meinen ersten Marathon angemeldet habe, bat ich meinen Bruder es mir gleich zu tun. Er ist wahres Ausdauer Naturtalent, von daher war es extrem motivierend, dass wir gemeinsam unsere Marathonpremiere feierten. So hatten wir jeweils das Ziel schneller zu sein, sonst wäre es für mich wohl beim einfach ins Ziel kommen geblieben.

Ein weiterer Vorteil war, dass wir uns immer gut über unseren Fortschritt austauschen konnten, selbst der Muskelkater nach dem Rennen war bei uns fast identisch. Dass mein Bro den 3 Länder Marathon deutlich vor mir beendet hat, sei an dieser Stelle nicht unerwähnt. Aber für den Vienna City Marathon habe ich somit eine fixe Zeit die ich unterbieten will. Das ist extrem motivierend!

Beispiel Fußball

Auch im Profisport ist dieses Phänomen bekannt. In den Jahren 2011/12 führte Borussia Dortmund den FC Bayern München in den Deutschen Fußballbewerben vor wie eine Schülermannschaft. Doch die Münchner setzten alles daran, wieder die Oberhand zu gewinnen und aus dieser Rivalität entstand der wohl beste FC Bayern, den es je gegeben hat.

Historisch gibt es ähnliche Beispiele. Einige der größten technologischen Errungenschaften entstanden aus der Rivalität zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion. Jeder wollte zuerst im Weltall sein, den ersten Stelliten haben und die eigene Fahne auf dem Mond hissen.

Natürlich bin ich froh, dass die Zeit des kalten Krieges vorbei ist. Es ist aber auch ein Beispiel dafür, dass Menschen in Situationen des Wettbewerbs bereit sind mehr zu leisten. Also, wenn du ein sportliches Ziel hast, ist es vielleicht von Vorteil, wenn du bewusst eine Konkurrenzsituation schaffst.