Wie unser Denken Realität erschafft

Ich lese sehr gerne inspirierende Blogs. Auf dem Blog be pure be you bin ich auf eine Blogparade gestoßen, bei der Gastbeiträge zum Thema „Funktioniert das Gesetz der Anziehung überhaupt?“ gesucht werden.

Ein Thema das mich ungemein fasziniert, denn im Sport ist man nur erfolgreich, wenn man an sich glaubt und bereit ist, für seine Ziele große Kraftanstrengungen auf sich zu nehmen.

Auf meinem Youtubekanal erwähne ich oft, dass es wichtig ist sich klare Ziele zu setzen. Das möchte ich nun ergänzen. Es ist wichtig, große Ziele im Leben zu haben. Ich meine damit, richtig lächerlich große Ziele. Letzten Frühling war ich nach einem 5km Lauf körperlich am Limit.

Das ist kein Zustand der für mich akzeptabel ist, deshalb beschloss ich, dass ich in einem halben Jahr einen Marathon laufen werde. Natürlich reicht es nicht sich nur Ziele zu setzen und die meisten Menschen scheitern bei der nächsten Hürde. Frage dich, was genau muss ich unternehmen um meine Wünsche und Ziele zu erfüllen?

Ehrlich gesagt, mein Marathonprogramm fing so an, dass ich bei Google nachgeforscht habe, wie man in einem halben Jahr marathonfit wird. Ich suchte nach wissenschaftlich fundierten Beiträgen, Berichten von anderen Sportlern und saugte schließlich dieses Wissen auf wie ein Schwamm.

Ich wusste nun, es war an der Zeit einen gesunden Lebensstil zum normalen Alltag zu machen. Vernünftige Ernährung und jeden Tag Sport, das waren die Zutaten für meinen Erfolg.

Wichtig ist dabei die Kontinuität. Immer wieder liest man in Foren von Menschen, die 1-2 Wochen intensiv trainieren und dann aufhören, weil es zu anstrengend wird. Mit dieser Einstellung kommt man nicht weit, nicht nur im Sport, sondern auch in anderen Lebensbereichen.

Wer es allerdings schafft, den produktiven Lebensstil zum Alltag zu machen, der hat fast schon gewonnen. Ich merkte ab einem gewissen Zeitpunkt, dass mich mein Unterbewusstsein antrieb, wenn es draußen regnete und ich eine „Ausnahme“ wegen des Regens machen wollte. Es war eine einfache Entscheidung, will ich erfolgreich sein, ja oder nein? Also, Laufschuhe schnüren und raus! 🙂

Bedenke, wenn du zuhause sitzt und Fernseher schaust, wird irgendjemand gerade besser. Irgendjemand lebt gerade deinen Traum.

 Frage nicht wie, frage dich wieso!

42,192 km sind eine unglaublich lange Distanz. Viele fragen sich, wie man so lange laufen kann. Doch das ist meines Erachtens die falsche Frage. Es geht darum, wieso jemand so lange laufen will.

Für mich war es klar. Ich wollte so fit werden wie nie zuvor. Die Bequemlichkeit und Passivität aus meinem Leben verbannen.

Erfolgreich werden. Ich hatte also extrem starke Beweggründe für mein Trainingsprogramm. Ebenso wusste ich auch, dass viel ältere und unsportlichere Menschen schon Marathon gelaufen sind, es war also physikalisch möglich.

Auch ich musste Rückschläge hinnehmen, musste einen ganzen Monat verletzungsbedingt auf Langstreckenläufe verzichten. Das ist nicht optimal, aber genau in solchen Situationen kann man seine Willensstärke trainieren.

Wer es gewohnt ist sich durchzukämpfen, wird auch in anderen Lebensbereichen nicht aufgeben, wenn es ungemütlich wird.

Dieser Artikel ist aus meinen Marathonerfahrungen entstanden – er verdeutlicht auf inspirierende Art, wie man durch positive Gedanken und Willensstärke einen Kreislauf des Erfolgs entwickeln kann.

Fehlentscheidungen, Rückschläge und Kritik

Bei einer Blogparade schreiben Blogger mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten über ein vorgegebenes Thema. Das ist durchaus spannend, denn die Leser können verschiedene Perspektiven kennen lernen und das Beste aus den Artikeln für sich herausnehmen. Ich selbst nehme mit diesem Beitrag bei der Blogparade von http://www.einfach-effektiv.de/blogparade-gegenwind teil und schreibe einen Artikel zum Thema „Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?“

Fehlentscheidungen

Natürlich gilt es Fehlentscheidungen möglichst zu verhindern, wenn sie passieren, stehe auf jeden Fall dazu! Streite nichts ab und versuche nicht andere dafür verantwortlich zu machen. Dadurch schaffst du zusätzliche Probleme und Menschen die ständig andere für ihre Fehler beschuldigen, machen sich bei ihren Mitmenschen unbeliebt.

Wir laufen also nicht weg, sondern versuchen zu retten was noch zu retten ist. Es gibt sogar noch eine gute Nachricht, wenn etwas richtig unangenehm war, bleibt es meistens sehr lange im Gedächtnis – das positive daran ist, dass wir nun Erfahrungswerte für die Zukunft haben, die uns künftig helfen, in ähnlichen Situationen besser zu handeln. Ein kurzes Beispiel wäre ein Schiedsrichter der ein klares Tor nicht gibt.

Wenn er auch nach dem Spiel bestreitet, dass es ein Tor war und er seine Assistenten oder andere Menschen dafür verantwortlich machen will, wird er verständlicher Weise zum Angriffspunkt für die benachteiligte Mannschaft, die Fans und die Medien. Wenn er nach der Sichtung der Fernsehbilder sieht, dass er danebengelegen ist und dazu steht, wird man ihm das nicht lange vorhalten. Fehler machen wir schließlich alle.

Rückschläge

Ein Thema mit dem ich mich im Sommer sehr intensiv beschäftigen musste. Ich war im Juli ausdauertechnisch schon extrem stark unterwegs, die anvisierte Zeit für meine Marathonpremiere schraubte ich immer weiter nach unten.

Doch in meinem Ehrgeiz hatte ich es wohl mit der Trainingsintensität übertrieben, Anfang August kämpfte ich mit Knieschmerzen. Interessanter Weise spürte ich diese nur beim abwärts wandern und beim Joggen. Schwimmen, Radfahren oder sogar Wasserskifahren konnte ich komplett Schmerzfrei.

Wenn ich merkte, dass es ein wenig besser wurde, schnürte ich gleich die Laufschuhe, denn ich wollte keine Zeit verlieren. Dadurch gab ich meinem Körper nie die Zeit die er brauchte, und nach dem dritten Rückfall beschloss ich, mich anders fit zu halten und erst im September wieder ins Lauftraining einzusteigen. Meine Marathonpremiere am 4. Oktober wurde dennoch zum Erfolg.
Kurzgefasst, auch hier gilt es wieder zu schauen, wie halte ich die negative Folgen möglichst gering und wie komme ich wieder auf die Erfolgsspur? Generell gibt es natürlich Faktoren die man selbst beeinflussen kann, das ist großartig, denn du kannst selbst entscheiden, ob der vermeintliche Rückschlag sogar ein positiver Wendepunkt war. Bei Dingen die wir nicht in der Hand haben, sei da ehrlich zu dir, was soll es bringen sich darüber aufzuregen? Akzeptiere es. Tust du das nicht, verschwendest du Zeit und Energie, wertvolle Ressourcen mit denen du viel Produktives schaffen könntest.

Kritik

Mein Motto ist, es gibt keine Kritik, nur Feedback! (Natürlich spreche ich nicht von respektlosen Beleidigungen). Wenn mir jemand sagt, der Ton bei meinem neuen Youtube Video war einfach schlecht, dann weiß ich, beim nächsten Video muss ich mir mehr Mühe geben. Dadurch verbessert sich die Qualität meiner Videos langfristig. Würde ich dieser Person sagen, nein der Ton war gut, oder du hast einfach keine Ahnung, dann werden sich die Leute, wenn sie meine Videos dann überhaupt noch schauen, 3 Mal überlegen, bevor sie mir ihr Feedback geben. Ach übrigens, ich freue mich natürlich auch das Feedback zu diesem Artikel, dafür könnt ihr gerne von der Kommentarfunktion Gebrauch machen.